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Keramik Pulver und CIM-/MIM-Bauteile von maxon ceramic®

Sechs Fertigungsschritte, ein Ziel: präzise
CIM- und MIM-Teile.

Die Herstellung von CIM- und MIM-Komponenten erfolgt in sechs Teilschritten:

Mischen des Compounds (Compound = Pulver und Binder)

Das feine Keramik- oder Metallpulver wird mit einem thermoplastischen Bindersystem vermischt und zu einem spritzgiessfähigen Material granuliert. Dieses Compound lässt sich mit ähnlichen Freiheitsgraden wie beim Kunststoffspritzguss verarbeiten.

Pulverspritzguss: Kernprozess der CIM-/MIM-Technologie

Bei CIM- und MIM-Verfahren erfolgt die Formgebung durch Spritzen der Teile auf speziell ausgerüsteten Spritzgiessmaschinen (Grünlingfertigung).

Eine Schlüsselkomponente sind dabei die Spritzwerkzeuge, die entweder im eigenen Werkzeugbau oder in enger Kooperation mit erfahrenen und kompetenten Geschäftspartnern angefertigt werden.
Selbstverständlich entwirft maxon ceramic® nur rentable Werkzeugkonzepte.

Die katalytische Entbinderung: kostengünstig und schnell

Nach dem Spritzgiessen werden die Grünlinge dem Entbinderungsprozess zugeführt. Ziel dieses Prozesses ist die Herauslösung des Binderanteils aus dem Grünling. Dies geschieht in einem katalytischen Entbinderungsprozess, bei moderaten Temperaturen von rund 120°C unter Schutzgasatmosphäre. Der Binder wird dabei aus dem Spritzling von aussen nach innen kontinuierlich abgebaut. So entweichen die gasförmigen Zersetzungsprodukte des Binders durch bereits poröse Schichten ohne Druckaufbau nach aussen. In umgekehrter Richtung gelangt der gasförmige Katalysator leicht in das Innere des Bauteils.

Sintern: für Härte und Verschleissfestigkeit

Nach der Entbinderung werden die Bauteile im Sinterofen bei etwa 1300°C (MIM) bzw. 1500°C (CIM) gesintert. Die noch porösen Schichten werden zu kompakten, harten und verschleissfesten Materialien. Die Bauteile unterliegen dabei einer Schwindung von linear 22%.

Nachbearbeitung – wenn notwendig

Da die Oberflächengüte nach dem Sintern bereits hoch ist, ist eine Nachbearbeitung in vielen Fällen nicht notwendig. Die Bauteile können jedoch mit konventionellen Bearbeitungsmethoden wie Schleifen, Polieren, Zerspanen, Schweissen etc. weiter bearbeitet werden.

Qualitätskontrolle

Strenge Qualitätskontrollen mit modernsten Mitteln und Technologien stellen sicher, dass alle maxon ceramic® Bauteile den Spezifikationen und den hohen maxon-Qualitätsstandards entsprechen.

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